Hohnhorst-Rehren


Hohnhorst-Rehren liegt ziemlich genau 27.250 Meter westlich von Hannover Hauptbahnhof und auf 53 Metern Höhe oder anders ausgedrückt auf 9° 21' östlicher Länge und 52° 22' nördlicher Breite. Zwar gibt es dorthin eine direkte Bahnverbindung, die auch die Fernzüge Hannover-Minden-Bielefeld nutzen, aber hier nicht halten. Seit der Expo fährt sogar eine komfortable S-Bahn, aber die Züge halten immer noch nicht in Rehren. Deshalb fährt man besser bis Haste und steigt dort um in den Bus.

Früher war Hohnhorst-Rehren als Rehren A/R bekannt. Das steht für Rehren, Amt Rodenberg, weil es auch ein Rehren A/O gibt. Beide Rehren gehören zum Landkreis Schaumburg und deshalb muß man es halt unterscheiden können. Bis zur Verwaltungs- und Gebietsreform am 1. März 1974 war Rehren mit den Ortsteilen Rehrwiehe und Nordbruch eigenständige Gemeinde. Ab diesem Zeitpunkt gehört man zusammen mit Ohndorf zur Gemeinde Hohnhorst. Und weil das noch nicht verwirrend genug ist, haben sich die Gemeinden Hohnhorst, Haste und Suthfeld sowie der Stadt Bad Nenndorf zur Samtgemeinde Nenndorf zusammengeschlossen. Die Gemeinde Hohnhorst hatte am 31.03.2000 genau 2.197 Einwohner, die Samtgemeinde Nenndorf 16.292 Einwohner.

Rehrens Mittelpunkt ist die 1936 erbaute Schule mit dem Glockenturm. 1990 wurde der Schulbetrieb eingestellt und das Gebäude zu einem Kindergarten umfunktioniert.

Sportlicher Mittelpunkt von Rehren ist der Männer-Turn-Verein von 1911, dessen Tischtennissparte überregionale Bedeutung erlangt hat.

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